Ja, ihr habt richtig gehört, ich wage mich aus meiner Komfortzone der Softwareentwicklung heraus und tauche in die faszinierende Welt der Mini-Computer ein.
Was zum Teufel ist ein Raspberry Pi 5?
Für alle, die gerade verwirrt die Stirn runzeln: Ein Raspberry Pi 5 ist im Grunde ein Computer, der so klein ist, dass er in eure Hosentasche passt (aber bitte nicht in die Waschmaschine werfen!). Mit seinem leistungsstarken Quad-Core-Prozessor und bis zu 8 GB RAM ist dieses kleine Kraftpaket der Porsche unter den Einplatinencomputern. Perfekt für Bastler, Programmierer und alle, die schon immer mal einen Computer zum Frühstück essen wollten (Achtung: nicht wörtlich nehmen!).

Mein Pi 5: Ein digitaler Alleskönner
Nachdem ich meinen Pi 5 mit 8 GB RAM in den Händen hielt, konnte ich es kaum erwarten, ihn mit Aufgaben zu überhäufen. Hier ist, was auf meinem kleinen Wunderwerk der Technik so alles läuft:
Pi-Hole: Der Werbeblocker für Fortgeschrittene
Stellt euch vor, ihr könntet alle nervigen Werbeanzeigen im gesamten Heimnetzwerk verschwinden lassen. Klingt wie Magie? Nein, es ist Pi-hole! Dieses geniale Stück Software fungiert als DNS-Server und Werbeblocker in einem.
Es läuft in seinem eigenen Docker-Container (pihole/pihole) und sorgt dafür, dass Werbung gar nicht erst zu euren Geräten durchkommt. Warum ich das verwende? Weil ich lieber Katzenvideos als blinkende Banner sehe!
Minecraft-Server
Wer träumt nicht davon, seinen eigenen Minecraft-Server zu betreiben? Mit meinem Pi 5 wird dieser Traum wahr! Dank eines Docker-Containers (itzg/minecraft-server) und den Plugins Geyser und Floodgate können sogar Bedrock-Spieler auf meinem Java-Server mitspielen. Eine Portfreigabe in meiner Fritzbox und der noip-Dienst sorgen für eine stabile Verbindung. Jetzt kann ich Creeper jagen, ohne dafür einen Server mieten zu müssen. Sparfuchs-Level: Experte!
Discord-Bot: Fapstats immer im Blick
Natürlich darf mein geliebtes Fapstats-Projekt nicht fehlen.
Mein Discord-Bot läuft ebenfalls in einem Docker-Container und sorgt für 24/7 Verfügbarkeit. Er ist wie ein treuer digitaler Assistent, der nie schläft — im Gegensatz zu mir nach einer langen Coding-Session.
Immer Cool bleiben
Aber Moment, all diese Power erzeugt natürlich Wärme. Und weil ich meinen Pi 5 nicht als Miniatur-Grill missbrauchen wollte, musste eine Lösung her. Der aktive Kühler von Raspberry war ein guter Anfang, aber für mich nicht genug. Also habe ich kurzerhand das originale rot-weiße Gehäuse modifiziert. Mit Bohrmaschine und viel Mut (okay, und etwas zitternden Händen) habe ich eine Öffnung für einen zusätzlichen 30mm Scorpion Hi-Speed Lüfter geschaffen.

Das Ergebnis? Mein Pi 5 ist jetzt kühler als ein Pinguin auf Eiswürfeln! Im Leerlauf bleibt die CPU-Temperatur meist unter 30°C, und selbst unter Volllast knackt sie kaum die 50°C-Marke. Nach einem Stresstest war ich so überrascht von der Kühlleistung, dass ich fast meine heiße Kaffeetasse darauf abgestellt hätte — natürlich nur um zu sehen, ob sie abkühlt.

Fazit
Mein Raspberry Pi 5 Projekt hat mir gezeigt, dass manchmal die kleinsten Dinge die größten Überraschungen bereithalten. Von Werbeblocker über Spieleserver bis hin zum Discord-Bot — dieser kleine Kerl macht alles mit. Und dank meiner Kühl-Modifikation bleibt er dabei cooler als ein Eisbär mit Sonnenbrille.
Also, liebe Nerds und Tüftler, wenn ihr das nächste Mal denkt, ihr bräuchtet einen riesigen Tower-PC für eure Projekte, denkt an meinen kleinen Pi. Er beweist, dass Größe wirklich nicht alles ist — zumindest in der Welt der Computer!
Lass uns gemeinsam etwas starten!
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